<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497</id><updated>2012-02-05T04:19:58.057Z</updated><title type='text'>Theodosios Ntouvalis</title><subtitle type='html'>Angenommen das Denken wäre sinnvoll...</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>21</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-3580273444279821736</id><published>2007-07-15T06:58:00.000Z</published><updated>2007-07-16T10:57:54.472Z</updated><title type='text'>Gedanken über die Staatlichkeit der EU</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rpnk1S5hLRI/AAAAAAAAAB8/R9tleUxbRHI/s1600-h/220px-European_flag.svg.png"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rpnk1S5hLRI/AAAAAAAAAB8/R9tleUxbRHI/s200/220px-European_flag.svg.png" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087348858348973330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Francis Fukuyama hatte in der Zeitung "Die Welt" geschrieben und zwar über die anzustrebende politische Einheit Europas. Ich hatte mir vorgenommen darauf zu antworten.  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die zu beobachtende Staatenbildung in unserer jüngsten Vergangenheit, trägt vorwiegend atavistische Züge. Beim Zerfall der Sowjetunion zum Beispiel feierten zum größten Teil Nationalstaaten ihre Auferstehung, die es zuvor gegeben hatte, die sich viele Jahrzehnte zuvor bereits zur Nationalstaatlichkeit formieren konnten. Die andere Form der Staatenbildung das "nation building" ist in Wahrheit gar keine Staatenbildung, sondern ebenfalls ein Atavismus internationaler Politik: die Rückkehr zur Kolonialpolitik auf der Basis der Rohstoffbeschaffung und der folglichen Notwendigkeit einer globalstrategischen Positionierung (Militärbasen u.a.).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei aller Macht, die der Zufall besitzt, jede Gegenwart schwimmt auf einem zeithistorischen Fluidum, aus dessen Elementen die Möglichkeiten geschichtlicher Weiterentwicklung sich heraus formieren und demzufolge ihr Vorhandensein wenn nicht herauszulesen, so doch zu erahnen ist. Dieses Fluidum war ein anderes als sich die Nationen in Europa bildeten oder gar die USA zur Nation geworden ist. Es wäre zu bezweifeln, wenn nicht völlig auszuschließen, daß die USA zum Beispiel sich in unserer Zeit erneut als Nation in der Lage wären zusammenzuschließen oder sollte ich besser sagen: zusammenzuschiessen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die radikale Verkürzung sämtlicher Transportwege, einschließlich des Transports von Informationen und Kapital (Humankapital inbegriffen) führte zum Kollaps der Begriffe Grenze und v.a. Territorium. Die Territorialpolitik (bisher immernoch der beste Beweis, daß wir auch nicht mehr, aber auch nicht weniger als Tiere sind) konnte durch die Beweglichkeit des Waren- und Ideenaustausches und mit der damit verbundenen Durchlässigkeit der Grenzen unter den Bedingungen der schon immer bestehenden ungleichen Verteilung der geistigen und materiellen Ressourcen so nicht mehr aufrechterhalten werden. Sie mußte sich verwandeln. Da aber kein Staat ohne Territorium zu machen ist, sind auch die Bedingungen für eine Staatenbildung wenn nicht unmöglich, so doch unendlich schwieriger geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gehässige Wort von der "Wegelagerei", das zuweilen als Metapher angewandt und schnell als Polemik abgetan wird, läßt allzuleicht die große Wahrheit dahinter übersehen: dass es fast nur noch Wege gibt und keine Orte von einer Haltbarkeit, die so relevant sein könnte, dass diese Orte sich zu verteidigenden Territorien gestalten ließen... Geschäfte wie Politik lassen sich nur noch von dem machen, der in der Lage ist Kontrolle über Waren- und Informationsströme auszuüben.&lt;br /&gt;Diese Tatsache zusammen mit der empirischen Beobachtung der atavistischen Grundzüge moderner Nationenbildung, die ihre Kraft, wie der Begriff bereits sagt, aus in der Vergangenheit erreichten Formen schöpfen und keinesfalls den heutigen Bedingungen verdanken, führt mich zur Feststellung, daß sich in Europa nicht einfach aufs neue eine gesamteuropäische Nation bilden kann - und wenn noch so viele davon träumen sollten, es ist verdammt als solches ein atavistischer Traum zu bleiben, wie die Realität um uns beweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den Analysten internationaler Politik spricht man bereits von der "Weltinnenpolitik" (die Nato betreibt sie bereits), was insofern richtig ist, da die Bedeutung der internationalen Ausrichtung der bestehenden Staaten im Verhältnis zum bisherigen Mehrgewicht der Innenpolitik jedes einzelnen Staates rasant zunimmt. Auch der europäische Zusammenschluß steht unter diesem globalem Vorzeichen und ist nicht etwa auf das Ziel einer europäischen politischen Einheit ausgerichtet - diese ist nicht der eigentliche Antrieb der Entwicklung. Möglicherweise ist die politische Einheit der subjektive Antrieb einzelner politischer Individuen, aber nicht der wirklich relevante gesamtgesellschaftliche Antrieb! Aber wie jede operierende Idee von Gesellschaft nimmt sie vor ihrer Entstehung in jedem Einzelnen ihre einzigartige verlockende Gestalt an, um selbst über Irrtümer und Umwege zu ihrem Ergebnis zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "Territorium" Europas, das nur noch in Anführungszeichen ein Territorium sein kann, wird niemals die Grundlage für eine Nation darstellen können, sondern nur noch eine präexistente Form einer Weltstaatengemeinschaft, die ihrer internationalen Verortung gemäß ihre globale Vernetzung verteidigt und im Laufe ihrer Weiterentwicklung auch immer wieder neu beansprucht und beanspruchen wird. Weder die Hegemonialpolitik der USA ist in der Lage dies abzuwenden, noch die etwas konfuse, größtenteils rückwärtsgewandte Politik der arabischen und islamischen Staaten. Terrorismus ist als Phänomen schon immer eine Sackgasse in der Entwicklung von Ländern gewesen - niemals ein Akt eines politischen Neubeginns. Meines Erachtens gehört der Terrorismus der Neuzeit zu den letzten Zuckungen überholter Gesellschaftssysteme, die freilich noch sehr lange anhalten können und erst dann aufhören werden, wenn notwendige Reformen im Inneren dieser Länder erfolgt sind.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Weltstaatlichkeit (nicht zu verwechseln mit der Naivität vom Begriff der "Weltregierung"!) und die damit verbundene Unmöglichkeit sich aus der Weltgeschichte und aus der internationalen Verantwortung zu entziehen und zwar für keinen vorhandenen Staat scheint mir eine unvermeidliche Entwicklung zu sein. So wird auch China nicht einfach als international handelnder Akteur die Rolle der USA übernehmen können, denn mit dem Wandel der Zeit ändert sich auch die Rolle selbst. Man könnte präziser werden und formulieren, die Akteure als Subjekte werden anhand der möglichen Rollen, den Handlungsmöglichkeiten erst geschaffen. Wenn die USA eines Tages keine globale Hegemonialmacht mehr sind, wird es, so meine Vermutung auch niemand anderes mehr sein können. Die Zeiten als ein Volk oder Staat eine Möglichkeit sich zu entwickeln ergriff und ihm andere Völker/Staaten in dieser Entwicklung folgten sind womöglich insofern für immer vorbei, als die Entwicklungsmöglichkeiten zwar noch alle vorhanden sind, aber für Völker und Staaten als Akteure nicht mehr greifen. So wird möglicherweise die Zukunft das politische Zeitalter der Institutionen einleiten, deren demokratische Legitimation keine oder eine eher untergeordnete Rolle spielen wird. Was mit der "Demokratie" sebst geschehen wird, das ist die wirklich spannende Frage, die uns nur die Zukunft beantworten kann...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;(Der Begriff von „Weltstaatlichkeit“ wird auch in einem &lt;a href="http://www.bundestag.de/dasparlament/2004/31-32/Thema/031.html"&gt;Artikel von Prof. Matthias Alberts in der Zeitschrift „Das Parlament“&lt;/a&gt; verwendet, wie ich nachdrücklich festgestellt habe und beschreibt, die vor territorialen Schranken nicht halt machende, internationale Rechtsbildung, deren Souveränität sich jenseits der Nationen speist.)&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-3580273444279821736?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/3580273444279821736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=3580273444279821736' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/3580273444279821736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/3580273444279821736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/07/gedanken-ber-die-staatlichkeit-der-eu.html' title='Gedanken über die Staatlichkeit der EU'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rpnk1S5hLRI/AAAAAAAAAB8/R9tleUxbRHI/s72-c/220px-European_flag.svg.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-2934792870621254013</id><published>2007-07-14T11:20:00.000Z</published><updated>2007-07-14T12:03:36.243Z</updated><title type='text'>Ein schönes Wochenende!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rpi7iC5hLQI/AAAAAAAAAB0/GQ8WdJBk_0k/s1600-h/theofoto+%28web%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rpi7iC5hLQI/AAAAAAAAAB0/GQ8WdJBk_0k/s200/theofoto+%28web%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087021972683042050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein schönes Wochenende euch Allen allüberall auf dem Planeten. Liebt ihr Messen auf Latein, dann liebt ihr vielleicht auch Portwein und wo euer Verstand nicht reicht, da reicht vielleicht euer...&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Aber vielleicht sollten wir alle nur das gute Wetter genießen und träumen wir lebten in einer Welt von Freunden, in der wir alle nur zu Gast sind und uns gegenseitig besuchen, um unsere Seelchen zu streicheln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine schlechte Nachricht, eine alte Nachricht: dem ist nicht so! - für manche eine neue, aber das will nichts heißen. Ich grüße euch und wer weiß...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-2934792870621254013?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/2934792870621254013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=2934792870621254013' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/2934792870621254013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/2934792870621254013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/07/ein-schnes-wochenende.html' title='Ein schönes Wochenende!'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rpi7iC5hLQI/AAAAAAAAAB0/GQ8WdJBk_0k/s72-c/theofoto+%28web%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-4544392988257307241</id><published>2007-07-14T10:31:00.002Z</published><updated>2010-08-08T11:09:06.662Z</updated><title type='text'>Ehre, wem Ehre gebürt!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_Spig3Onmucs/TF6QQbiYf-I/AAAAAAAAADA/4R3s-yDV66Y/s1600/Pflaster.jpg"&gt;&lt;img style="float: left; margin: 0pt 10px 10px 0pt; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_Spig3Onmucs/TF6QQbiYf-I/AAAAAAAAADA/4R3s-yDV66Y/s320/Pflaster.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502994406637600738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Cui honorem, honorem! Was mir immer wieder die größte Sympathie abverlangt ist das Wirken von Peter Scholl-Latour. Er erinnert mich immer mehr an &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thukydides"&gt;Thukydides&lt;/a&gt; den großen Realisten unter den altgriechischen Historikern. Peter Scholl-Latour ist in der Lage zwischen aktuellen Nachrichten und Meinungen, gewohnheitsmäßigen Erklärungen, geschichtlichen Fakten, geopolitischen Interessen, guten Absichten und tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten des Handelns genau zu unterscheiden. Er hat seine Methode des Beobachtens politischer Konstellationen in ihrem soziopolitischen und historischen Kontext perfektioniert. In den letzten Jahren fiel mir auf, daß es Herrn Scholl-Latour immer schwerer fällt das oberflächliche Gerede seiner Gesprächspartner hinzunehmen. Er ist immer weniger bereit Plattitüden, Denkschablonen von Gutmenschen und sonstige grassierenden Naivitäten unseres Informationszeitalters, die lediglich den Mangel an Denken verbergen, im Raum unkommentiert als gleichwertige Äusserungen stehen zu lassen. Er hat als einer der wenigen den Mut um den richtigen Gedanken zu streiten und offen eine Gegnerschaft aufflammen zu lassen, die die meisten Redner irritiert, weil sie von einer festen Position spricht, zu der ein Geist ersteinmal die Kraft und Souverenität einer langen Vorbereitung und Übung des Denkens erworben haben muß. Die meisten seiner Diskussionspartner ahnen nicht einmal welche gravierenden Folgen es haben kann, wenn man lediglich mit guten Absichten bewaffnet in politische Auseinandersetzungen hineingeht, daß auch nur das bloße Ignorieren der Realität verhängnisvoll sein kann. Er sieht sich zunehmend von politischen Dilettanten umgeben und verliert immer öfter die Contenance und das zu Recht!&lt;br /&gt;Ich vermute durch seine Beobachtung der unterschiedlichsten politischen Systeme weltweit sieht er sehr genau und mit Erschrecken wie sehr die Selbstbeweihräucherung, der Selbstbetrug der westlichen Demokratien und insbesondere derjenigen auf dem europäischen Kontinent (mit Ausnahme Frankreichs vielleicht) schon fortgeschritten ist und wie dilettantisch selbst das Führungspersonal unserer Staaten international agiert.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-4544392988257307241?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/4544392988257307241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=4544392988257307241' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/4544392988257307241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/4544392988257307241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/07/ehre-wem-ehre-gebrt.html' title='Ehre, wem Ehre gebürt!'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_Spig3Onmucs/TF6QQbiYf-I/AAAAAAAAADA/4R3s-yDV66Y/s72-c/Pflaster.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-3788271411867284800</id><published>2007-07-02T21:01:00.000Z</published><updated>2007-07-02T22:18:58.204Z</updated><title type='text'>Mein Himmel über Berlin</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_Spig3Onmucs/RolqgdqvCMI/AAAAAAAAABM/ZXP6GDpH_Fg/s1600-h/Himmel+%C3%BCber+Berlin+%28Wallpaper%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_Spig3Onmucs/RolqgdqvCMI/AAAAAAAAABM/ZXP6GDpH_Fg/s400/Himmel+%C3%BCber+Berlin+%28Wallpaper%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5082710760416544962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich gestehe etwas verlegen: vom Morgenmuffel bin ich zum totalen Frühaufsteher mutiert. Was macht man, wenn man 5 Uhr morgens aufwacht und unmöglich wieder einschlafen kann? Ich fotografiere schon mal aus dem Fenster direkt nach oben...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.amazon.de/Die-unertr%C3%A4gliche-Leichtigkeit-Seins-Roman/dp/3596259924/ref=sr_1_1/302-6982954-7274433?ie=UTF8&amp;s=books&amp;amp;qid=1183412727&amp;sr=1-1"&gt;"Unerträgliche Leichtigkeit des Seins"&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.amazon.de/Die-Unsterblichkeit-Roman-Milan-Kundera/dp/3596106729/ref=sr_1_1/302-6982954-7274433?ie=UTF8&amp;amp;s=books&amp;qid=1183412865&amp;amp;sr=1-1"&gt;"Die Unsterblichkeit"&lt;/a&gt; - so die Titel zweier meiner Lieblingsromane von Milan Kundera. Der erste spielt hauptsächlich in Prag, der andere in Paris. In beiden Städten wären diese Romane und ich meine natürlich ihre darin angesiedelte Handlung kaum noch möglich. Die Lebensbedingungen, die Menschen, die Verhältnisse, die Grenzen - diese  Städte scheinen mir in den letzten Jahrzehnten eine allzu rasante Wandlung durchgemacht zu haben. Auf der Strecke blieb vielleicht die empfindliche Verbindung der Bürger mit der Vergangenheit, der angestammten Kultur ihrer Stadt. Eins der schlimmsten Beispiele für diesen Riss zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist sicherlich Athen und hier lässt sich sicherlich nicht nur von einem "Riss" reden, es handelt sich vielmehr um eine fundamentale Zerrissenheit zwischen antiker, christlicher, europäischer, orientalischer, demokratischer und byzantinischer Tradition - um nur das wenigste zu nennen. Einer meiner griechischen Lieblingsschriftsteller &lt;a href="http://www.ndimou.gr/bio_en.asp"&gt;Nikos Dimou&lt;/a&gt; (Ein Philosoph und Werbefachmann) wählte dafür einmal den Ausdruck: "Graecus Ultimus Confusus". In welcher Stadt könnte ein von Haus aus Zerrissener, ein Grieche sich wohlfühlen? - Ihr ahnt es schon: Berlin. Genauso ergeht es vielleicht auch den Charakteren der vorhin erwähnten Romane Kunderas. Sie brauchen die Gleichzeitigkeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, den Klebstoff, der ihre Wunden, ihre Lücken, ihre Fehler und Sehnsüchte, ihre Träume zusammenhält. Sie würden sich in Berlin wohler fühlen als in Prag oder Paris...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-3788271411867284800?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/3788271411867284800/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=3788271411867284800' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/3788271411867284800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/3788271411867284800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/07/mein-himmel-ber-berlin.html' title='Mein Himmel über Berlin'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp3.blogger.com/_Spig3Onmucs/RolqgdqvCMI/AAAAAAAAABM/ZXP6GDpH_Fg/s72-c/Himmel+%C3%BCber+Berlin+%28Wallpaper%29.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-8045916365932101992</id><published>2007-06-11T09:55:00.000Z</published><updated>2007-06-11T10:19:31.111Z</updated><title type='text'>The Eagle has landed!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.berlin-reisefuehrer.com/molecule-man.html"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rm0cx7Qnp-I/AAAAAAAAAA8/I1495GARrQw/s200/PIC05023.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5074743999162984418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.energieforum-berlin.de/"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rm0crbQnp9I/AAAAAAAAAA0/Nje6ysq-BG0/s200/PIC05059.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5074743887493834706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;The Eagle has landed. Die Zukunft hat begonnen. Noch Fragen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Luft ist trocken. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Die Moleküle tanzen. Das Licht geht Schwanger mit neuer Materie. Noch Fragen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin ist die Stadt des real-existierenden hedonistischen Materialismus. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-8045916365932101992?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/8045916365932101992/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=8045916365932101992' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/8045916365932101992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/8045916365932101992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/06/eagle-has-landed.html' title='The Eagle has landed!'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rm0cx7Qnp-I/AAAAAAAAAA8/I1495GARrQw/s72-c/PIC05023.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-7325561798463248302</id><published>2007-05-27T12:49:00.000Z</published><updated>2007-05-27T13:18:16.457Z</updated><title type='text'>Berlin - wo sonst?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rll_6b0mh4I/AAAAAAAAAAc/QZQhhS33wYM/s1600-h/PIC04908web.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rll_6b0mh4I/AAAAAAAAAAc/QZQhhS33wYM/s320/PIC04908web.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5069223497459730306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich darf feierlich verkünden, dass ich nun endlich nach ca. 10 jähriger Odyssee in Berlin angekommen bin. Hier seht ihr mich im "&lt;a href="http://www.oxymoron-berlin.de/"&gt;Oxymoron&lt;/a&gt;" bei den &lt;a href="http://www.hackesche-hoefe.com/"&gt;Hackeschen Höfen&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-7325561798463248302?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/7325561798463248302/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=7325561798463248302' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/7325561798463248302'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/7325561798463248302'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/05/berlin-wo-sonst.html' title='Berlin - wo sonst?'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_Spig3Onmucs/Rll_6b0mh4I/AAAAAAAAAAc/QZQhhS33wYM/s72-c/PIC04908web.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-349433828775002088</id><published>2007-04-10T03:17:00.000Z</published><updated>2007-04-10T06:13:27.235Z</updated><title type='text'>Der Glaube oder die Verkrüppelung des Geistes</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Religionen sind Praktiken gesellschaftlicher und politischer Organisation, die in ihrem Wesen bildungs- und demokratiefeindlich sind. Sie sind im Grunde seit spätestens 300 v.u.Z. sämtlich überwunden und vom wissenschaftlich-ethischen Weltbild ersetzt worden.&lt;br /&gt;Bedauerlicherweise gilt das nur für eine Minderheit von Menschen. Der grosse Rest (v.a. in Afrika und Südamerika) wird immernoch von imaginären Begriffen und "Glaubenswahrheiten" gequält, die nichts mit der Realität zu tun haben.&lt;br /&gt;Nach unendlichen Rückzugsgefechten haben sich unsere Traditionshäuser des Aberglaubens, unsere katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen in eine quasi-aufgeklärte Nische der Gesellschaft zurückgezogen und eingenistet, um dort mit demonstrativer Toleranz und karitativer Tätigkeit das Marktsegment und beinahe Monopol für Moral und Ethik für sich zu beanspruchen. Sie schmücken sich mit Errungenschaften wie Humanität, Meinungsfreiheit und Menschenrechten gegen die sie die längste Zeit mit Feuer und Schwert vorgegangen sind. Ihre "Glaubwürdigkeit" erhalten sie nur durch gezielte Desinformation und durch die strukturelle Unbildung der Massen. Der Grund, warum sie Ungläubige oder Andersgläubige wie Giordano Bruno heute nicht mehr verbrennen, liegt darin, dass ihre Macht zusammen mit der des Adels vom aufgeklärten Bürgertum beschnitten wurde und nicht etwa an ihrer grundsätzlichen Wandlung. Den alten Adel beerbte der neue Geldadel - die Kirchen brauchten nur der &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.ibka.org/leitfaden/lf-a.html"&gt;Spur des Geldes&lt;/a&gt; zu folgen, um ihre Macht zu erhalten. Es entstanden die modernen "Demokratien", die in Wahrheit verkappte Geldaristokratien und Oligarchien sind. Die Kirchen in Deutschland schämen sich zum Beispiel nicht im geringsten den Staat als Geldeintreiber zu mißbrauchen.&lt;br /&gt;Die illusionäre, falsche aber systematische Anwendung von Begriffen wie Freiheit, Wille, Glaube, Wissenschaft, Demokratie, Recht, Natur, Vernunft usw. ist immernoch dieser verhängnisvollen Tradition der religiösen Unbildung, die nichts anderes als ein in ein theologisches System eingebundener Aberglaube ist, geschuldet. Wer seinen Geist von tradierten Glaubensrelikten und jahrtausendealten begrifflichen Irrtümern reinigen möchte, der lese beim &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.giordano-bruno-stiftung.de/"&gt;Humanistischen Pressedienst&lt;/a&gt; regelmässig nach...&lt;br /&gt;Gläubige Menschen vertrauen letztlich gesellschaftlichen Organisationsmustern, die von ihren Religionen her autokratisch strukturiert sind und nicht demokratisch. Die Mehrheit ist nur dann gefragt, wenn sie bereits auf ein gemeinsames Dogma eingeschworen worden ist und nicht etwa aus gemeinsam gewonnenen und erstrittenen Überzeugungen frei denkender Menschen.&lt;br /&gt;Wenn die Islamismus-Debatte einen Sinn gehabt hat, dann den Feind der Freiheit in den eigenen Reihen erkennen zu helfen: den Glauben. Solange unser Wohlstandvorsprung in Europa gegenüber den anderen Kontinenten vorhält haben wir nichts zu befürchten. Sollten aber eines Tages für das Leben härtere Bedingungen sich einstellen, werden die ortsansässigen Gemeinschaften von Gläubigen wieder mehr Macht beanspruchen - eine Macht, die mit dem Elend und der Unbildung der Massen proportional steigt und fällt. Schon jetzt ist ein Großteil der Schwierigkeiten den Kapitalismus zu reformieren der christlich-kalvinistischen Moral geschuldet, die allein über das Vehikel der Leistungsethik den Menschen suggeriert ein sinnvolles (früher: gottgefälliges) Leben führen zu können, ohne die Errungenschaften der Kultur einbeziehen zu müssen...&lt;br /&gt;Wer an der Formierung des Widerstands gegen die Unbildung und die Stärkung der Wissenschaft, was immer auch eine Stärkung der Freiheit des Denkens bedeutet, teilnehmen möchte, der kann sich auch folgende Seite der &lt;a style="font-weight: bold;" href="http://www.giordano-bruno-stiftung.de/"&gt;Giordano-Bruno-Stiftung&lt;/a&gt; anschauen, die von namhaften Wissenschaftlern und Künstlern getragen wird.&lt;br /&gt;Und ich will es hier ausdrücklich betonen: nicht unsere Gläubigen können und werden uns im Ernstfall vor den Gefahren des fanatischen Glaubens schützen! Nur unsere Liebe zur Freiheit des Denkens, unser selbstbewußtes Beharren auf unsere Kultur aus Kunst und Wissenschaft, das Festhalten an die wenigen demokratisch-legitimierten Institutionen werden uns die Kraft geben uns in einer Welt, die immernoch von der Barberei der aufhetzbaren Massen von Gläubigen gefährdet wird, zu behaupten!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-349433828775002088?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/349433828775002088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=349433828775002088' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/349433828775002088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/349433828775002088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/04/der-glaube-oder-die-verkrppelung-des.html' title='Der Glaube oder die Verkrüppelung des Geistes'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-7067793549332807591</id><published>2007-03-15T20:13:00.000Z</published><updated>2007-03-16T09:22:22.491Z</updated><title type='text'>Eberhard Roters "Malerei des 19. Jahrhunderts"</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.amazon.de/Malerei-19-Jahrhunderts-2-Bde/dp/3770130782/ref=sr_1_11/028-7037591-3822935?ie=UTF8&amp;s=books&amp;amp;qid=1173990808&amp;sr=1-11"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_Spig3Onmucs/RfmzALwe-KI/AAAAAAAAAAU/w2Ur3sda3YU/s320/Mahlerei+des+19.+Jahrhunderts.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5042258073555499170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Keine blosse stupide Beschreibung der Malerei und ihrer Stilrichtungen liegt in diesem Werk vor. Sein Thema ist die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins einer ganzen Epoche! Es handelt sich um zwei Bände, die ich in einem Wühltisch in einem äusserst unbedeutenden Einkaufszentrum einer unbedeutenden kleinen Provinzstadt in Deutschland entdeckte. Ich versteckte sie sofort unter den üblichen Bücherschund, damit kein anderer etwa diese brilliante geistige Schöpfung mir, bevor ich vom Geldautomaten zurück käme, wegkaufen konnte. Indes die Gefahr wahr nicht wirklich gross. Unverkäuflich und als "Mängelexemplar" weit unter Preis angeboten lag es da, um von dem offenbaren Mangel dieser Gesellschaft zu künden, die mit solch einem Buch nichts mehr anzufangen weiß.&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Sein Autor - ein wahrhaft universell gebildeter Mensch - unternimmt es die geistigen und künstlerischen Triebkräfte des für Kunst, Kultur und Wissenschaft so ertragreichen 19. Jahrhunderts darzustellen und dass es ihm sogar gelingt und mit welcher Meisterschaft des Wortes, des Stils ist unwiderbringlich glanzvoll!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung bei Amazon:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;"Seine «Bewusstseinsgeschichte» des 19. Jahrhunderts entwickelt Roters in sieben grossen Kapiteln nicht als lineare Erzählung, sondern als motivgeschichtliches Panorama. So ist ein lesbares Werk entstanden, obwohl die schliesslich veröffentlichten Bände insgesamt annähernd 850 Seiten umfassen, die kaum jemand von vorne bis hinten in einem Zug lesen wird. Statt dessen ist es möglich, sich aus den grossen Blöcken einzelne Abschnitte herauszugreifen und sich etwa mit dem «Bild des Wissenschafters» zu beschäftigen oder die Geschichte der Selbstinszenierung Napoleons im Bildnis zu verfolgen. Weitere Abschnitte behandeln die romantische Seite des Jahrhunderts, Traumbilder nach Ossian, das Problem einer Kunst des Erhabenen. Das dritte Kapitel widmet sich den «Wahrnehmungsveränderungen im Industriezeitalter». Im zweiten Band werden die «Mythen» des 19. Jahrhunderts behandelt. Besonders lesenswert ist gleich der erste Abschnitt zu den Weltuntergangsbildern, die zu Beginn des Jahrhunderts in immer grösseren Formaten und mit enormem Erfolg in den Salons ausgestellt waren, heute aber kaum noch beachtet werden, wenn sie überhaupt noch in den ständigen Sammlungen der Museen zu sehen sind. &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Neuentdeckungen und Überraschungen sind in Roters Buch wenige zu finden, denn auch die Maler der «anderen Seite» des Jahrhunderts sind inzwischen wissenschaftlich studiert und verschiedentlich in erfolgreichen Ausstellungen dem Publikum präsentiert worden. Manches ist aus Hofmanns «Das irdische Paradies» bekannt, einem Buch, das so anregend wie unübersichtlich ist. Weniger essayistisch als Hofmann geht Roters stets von der eingehenden Betrachtung einzelner «Schlüsselbilder» aus. Er nimmt den Leser auf einen Rundgang durch ein imaginäres Museum mit und erzählt von den bildgewordenen Mythen einer Zeit, die noch nicht ganz fremd geworden ist. &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die motivgeschichtliche Analyse will sich nicht auf die Nacherzählung der dargestellten Themen beschränken, sondern soll ihrer besonderen künstlerischen Umsetzung auf die Spur kommen und zugleich die «Kunst einer Epoche» als «Signatur im Erscheinungsbild eines kultur- und geistesgeschichtlichen Entwicklungszusammenhangs» verstehen. Immer wieder zieht Roters Philosophie und zeitgenössische Literatur zur Erläuterung einer Motivreihe, eines Themas heran, was zu langen Referaten führt, die nicht immer überzeugend auf die beschriebenen Bilder bezogen sind. Vorausgesetzt wird ein einheitliches Subjekt, die «Gesellschaft» einer Epoche, welche «aus den ihr angehörenden Individuen» bestehe. Doch ist dieses Subjekt wirklich so homogen, dass man ein gesamteuropäisches Epochenbewusstsein – oder Unterbewusstsein – voraussetzen kann, das sich in einer Art Psychoanalyse erfassen liesse? Es lassen sich wohl im historischen Rückblick «Ansichten» verschiedener Aspekte gewinnen, wie dies schon Dolf Sternberger vorgeführt hat, auf dessen Buch «Panorama oder Ansichten vom 19. Jahrhundert» (1938) sich Roters in der Einleitung bezieht. Das Bild des 19. Jahrhunderts bleibt uneinheitlich, möglicherweise aber nicht deswegen, weil das «Grundmuster» des Zeitalters seine «Gespaltenheit» wäre (Hofmann), sondern weil die Verhältnisse der europäischen Kultur des 19. Jahrhunderts zu komplex und zu differenziert sind, um in einer linearen «grossen Erzählung» ohne Rest aufgehen zu können. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So kann man es als Qualität anerkennen, dass auch Roters in einer offenen, ergänzbaren Form «Ansichten» der Malerei des 19. Jahrhunderts vorführt. Die Wahl der Standpunkte ist dabei gewiss nicht allein durch persönliche Vorlieben bestimmt; die Positionen sind stets wissenschaftlich fundiert. Im Sprachduktus ist allerdings die Persönlichkeit des Autors stets präsent. Roters ist sich seiner Sprachmächtigkeit sehr bewusst, und manchen Lesern mögen die gelegentlich pathetische Rhetorik und die nicht immer witzigen Aperçus missfallen, die in einem Essay oder im mündlichen Vortrag eher goutierbar sein mögen. Es ist anzunehmen, dass der Autor, hätte er die Drucklegung selbst besorgt, manche markige Interjektion oder rhetorische Eskapade noch entfernt oder gemildert, manchen Exkurs gekürzt hätte. Die Herausgeber haben davon verständlicherweise abgesehen, und man wird anerkennen, dass Eberhard Roters mit diesem umfangreichen Konvolut seine grosse «Unvollendete» vorlegte, wie Karl Ruhrberg im Nachwort bemerkt. Das Panorama eines Jahrhunderts als der Kindheit und Adoleszenz einer Epoche, deren Homogenität hier, auf andere Art als in der modernistischen Stilgeschichte, noch einmal behauptet, aber nicht auf eine simple These reduziert dargestellt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;b&gt;Kurzbeschreibung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dieses Werk bietet einen umfassenden Überblick über die Malerei des 19. Jahrhunderts in Europa und Amerika. Der Autor analysiert die hier vorgestellten Kunstwerke vor dem Hintergrund der maßgeblichen philosophischen, natur- und geisteswissenschaftlichen, technischen, soziokulturellen und politischen Entwicklungen der Epoche."&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-7067793549332807591?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.amazon.de/Malerei-19-Jahrhunderts-2-Bde/dp/3770130782/ref=sr_1_11/028-7037591-3822935?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1173990808&amp;sr=1-11' title='Eberhard Roters &quot;Malerei des 19. Jahrhunderts&quot;'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/7067793549332807591/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=7067793549332807591' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/7067793549332807591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/7067793549332807591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/03/eberhard-roters-malerei-des-19.html' title='Eberhard Roters &quot;Malerei des 19. Jahrhunderts&quot;'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_Spig3Onmucs/RfmzALwe-KI/AAAAAAAAAAU/w2Ur3sda3YU/s72-c/Mahlerei+des+19.+Jahrhunderts.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-4881610025524869412</id><published>2007-03-03T16:14:00.000Z</published><updated>2007-03-03T16:25:57.359Z</updated><title type='text'>Ankündigung</title><content type='html'>Wer sind die Europäer?&lt;br /&gt;Das fragt Francis Fukuyama in der "WELT". Ich will ihm baldigst antworten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Amerika - du hast es besser" - dieser Spruch wird Goethe zugeschrieben. Womöglich lässt er sich korrigieren in "Amerika - du hast es einfacher", oder "Amerika - du machst es dir einfacher".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zunächst nur eine Vorbemerkung: so lange es keinen Europäischen Staat gibt, ist es müssig von den "Europäern" zu verlangen sie sollten diesen hypothetischen Staat ernst nehmen oder gar gestalten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-4881610025524869412?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/4881610025524869412/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=4881610025524869412' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/4881610025524869412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/4881610025524869412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/03/ankndigung.html' title='Ankündigung'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-7060466266271287522</id><published>2007-02-27T02:35:00.000Z</published><updated>2007-02-27T08:17:55.874Z</updated><title type='text'>DIE WERBUNG  zwischen Produktion und Konsum</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dies ist ein kurzer Text gegen die oberflächlichen Kritiker allerorten (mich selbst inbegriffen). Wer die Werbung mit leichter Hand kritisiert und seinen Blick vor allem auf die Manipulation des Konsumenten, die Investitionspolitik des Unternehmens und damit die Profitorientierung richtet - der sieht nicht die Hauptsache des Phänomens. Werbung ist in erster Linie eine Methode zur Verteilung von Produkten an Konsumenten. Sie gehört zum allgemeinen Informationsprozess, der notwendig ist, damit die Ware von den Produzenten zum Konsumenten zunächst als Information und in der Folge als physische Ware gelangen kann.&lt;br /&gt;Hier sollte man es auch unterlassen vorschnell von der "Überflüssigkeit" mancher Produkte und der Schaffung "künstlicher Bedürfnisse" zu schwadronieren. Man soll sich nicht notorisch selbst belügen - auch wenn es noch so schön ist. Denken wir mal ohne unsere geliebten Klischees nach: jedes Produkt, einmal geschaffen, steht nicht mehr zur Disposition, ob es geschaffen werden sollte oder nicht - es ist bereits geschaffen. Nur Magier können Dinge verschwinden lassen - kein Realist kann und darf es sich leisten den Magier zu spielen und eine Sache wegdiskutieren! Jeder, der das versucht hat, konnte sich bisher nur lächerlich machen, aber nichts an den Tatsachen ändern.&lt;br /&gt;Doch wie verhält es sich mit einem Produkt, das zwar fertig produziert wurde, das aber keiner kauft und keiner irgendwie benutzen will - kann nicht wenigstens in diesem Fall von einer "Überflüssigkeit" gesprochen werden? Und wiederum muss man sich diesem Kritikerreflex verbieten - vorausgesetzt man ist fähig zu denken. Ein Blick auf den Produktionsprozess bringt leicht Klarheit. Der oder diejenigen, die das Produkt herstellten oder an seiner Herstellung beteiligt waren, haben geistige und körperliche Energie darauf verwandt, Herstellungsmethoden entwickelt (die auch für andere Produkte durchaus hilfreich sein können) um dieses Produkt innerhalb eines bestimmten Zeitraums herzustellen. Und siehe da: während des Zeitraums des Herstellungsprozesses ist ein Nutzen unmittelbar bei der Entstehung des Produkts entstanden, der unabhängig von seinem Erfolg oder Misserfolg auf dem Markt vorhanden ist.&lt;br /&gt;Wir kommen also zum Ergebnis: im Herstellungsprozess bilden Produkt und Konsum eine Einheit. Erst ab Fertigstellung des Produkts entsteht eine Kluft zwischen der Ware (Produkt) und ihrer Nutzung (Konsum).&lt;br /&gt;Zu diesem Verhältnis tritt nun als dritter Faktor die Werbung in vermittelnder Funktion hinzu. Was bisher wenige (Produzenten) machten, wollten - das sollen auch andere (Konsumenten) machen, wollen und also nutzen können. Es liegt auf der Hand, dass alle Formen kultureller Moden, tradierter identitätsstiftender Verhaltensmuster dieser Methodik folgen und letzlich für eine bestimmte Lebensweise im jeweiligen sozialen Kontext "werben". Nicht nur Waren können durch Werbung verteilt werden, sondern auch Verhaltensmuster.&lt;br /&gt;Wir sollten uns also hüten das Phänomen der Werbung zu dämonisieren, da es um die existentielle Verteilung von Gütern und Verhaltensweisen in einer Gesellschaft geht. Das Politiker-Wort um die richtige Sache "werben" zu wollen sollten wir daher sehr ernst nehmen!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-7060466266271287522?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/7060466266271287522/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=7060466266271287522' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/7060466266271287522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/7060466266271287522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/02/werbung-zwischen-produktion-und-konsum.html' title='DIE WERBUNG  zwischen Produktion und Konsum'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-3410233488760063017</id><published>2007-02-27T01:25:00.000Z</published><updated>2007-02-27T01:46:49.283Z</updated><title type='text'>Handbuch der Heuchelei</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Menschen denken, meinen, glauben - sie vermeiden jedoch tunlichst ihren Standpunkt vor allem sich selbst gegenüber tatsächlich offen zu legen. Es müsste schwarz auf weiss zu lesen sein auf Grund von welchen Tätigkeiten, welchen materiellen und geistigen Ressourcen hin etwas gedacht, gemeint und geglaubt wird.&lt;br /&gt;Weil meine Beobachtungen schon weit fortgeschritten sind, würde ich gern ein Handbuch der Heuchelei schreiben. Das erste Kapitel müsste folglich die Heuchelei seines Autors behandeln, sonst würde es sich von vornherein aller Glaubwürdigkeit berauben. Und dies ist wohl auch der Grund, warum ich es vielleicht doch nicht schreiben werde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-3410233488760063017?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/3410233488760063017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=3410233488760063017' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/3410233488760063017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/3410233488760063017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/02/handbuch-der-heuchelei.html' title='Handbuch der Heuchelei'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116888966165115698</id><published>2007-01-15T19:23:00.000Z</published><updated>2007-01-15T19:35:55.986Z</updated><title type='text'>Die Muse meine Herren! Ehrt mir die Muse!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1780/3966/1600/126632/Zigarre%20und%20Klavier%20015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1780/3966/320/140415/Zigarre%20und%20Klavier%20015.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Natürlich könnte ich jetzt einen unglaublich wichtigen und tiefgründigen Text über die Besonderheiten und Feinheiten des Zigarren-Rauchens fertig vorbereitet mitposten, aber wie ihr seht bin ich noch am Geniessen und so ein Zigarrengenuss ist kein Genuss, wenn man sich nicht die Zeit, die er braucht nimmt. Also rauche ich das gute Stück Diplomaticos aus der Dominikanischen Republik (von dort bezieht mein intellektuelles Idol Schwarzenegger auch seine Privatzigarren), dann spiele ich noch ein wenig Chopin auf dem Klavier und irgendwann gibt es auch den dazu passenden Text - die Realität geht eben vor meine Damen und Herren...&lt;br /&gt;So viel will ich aber dennoch verraten - Kampagnen aller Art, für oder gegen etwas, für den Sport, gegen das Rauchen gehen mir auf die Nerven und reizen mich zu einer Antipädagogik des Genusses. Wer nicht das Wie, das Was und das Wo des Genusses gelernt hat, schuftet sich bei allem, was er tut umsonst ab und bereitet seinen Mitmenschen wenig Freude.  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116888966165115698?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116888966165115698/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116888966165115698' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116888966165115698'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116888966165115698'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/01/die-muse-meine-herren-ehrt-mir-die.html' title='Die Muse meine Herren! Ehrt mir die Muse!'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116868905940488501</id><published>2007-01-13T11:14:00.000Z</published><updated>2007-01-13T12:19:00.480Z</updated><title type='text'>Gedanken über die Spitze der Evolution</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was könnte an der Spitze der Evolution stehen? Was könnte unter all den Phänomenen der belebten Natur als wichtiger als wichtig betrachtet werden. Dass alles, was ist auch zugleich notwendig ist und daher wichtig ist, also eine Bedeutung hat und haben muss ist unbestritten. Können wir uns aber darüber hinaus eine Hierarchie innerhalb des Seins vorstellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle hiermit zur Diskussion folgende These:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Jede Art von Schöpfung stellt die Spitze der Evolution dar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit meine ich aber jegliche Art von Schöpfung auch diese, die nicht von einem einzelnen Subjekt initiiert wird. Die Entstehung einer neuen Art innerhalb der Flora und Fauna zum Beispiel ist Schöpfung. Ob ein Ingenieur einen neuen Motor erfindet, Affen oder Vögel neue Methoden der Nahrungsaufnahme erfinden - all dies steht gemeinsam an der Spitze der Evolution. Fragt sich nur, ob jede Form von Anpassung an veränderte Umweltbedingungen ebenfalls Schöpfung ist... Damit wäre jede biologische Reproduktion zugleich auch Schöpfung. Gibt es aber einen qualitativen Unterschied zwischen biologischer Schöpfung und geistiger Schöpfung?&lt;br /&gt;Die Ergebnisse geistiger Schöpfung, ausgelöst von einer Veränderung der Umweltbedingungen, zielen auf eine Neugestaltung und Anpassung innerhalb dieser Bedingungen an.&lt;br /&gt;Die Ergebnisse biologischer Schöpfung, ausgelöst von einer Neucodierung genetischer Parameter, zielen erstmal auf gar nichts und sind dem Zufall, wie dem Determinismus biologischer Mechanismen gleichermassen verpflichtet, was sie vielleicht in ihren Möglichkeiten weit über die Möglichkeiten geistiger Schöpfung stellt.&lt;br /&gt;Letzteres lässt vielleicht den Schluss zu, dass alle religiös-ethischen Systeme sich dem rein Geistigen, dem bloss Wissenden Menschen deswegen überlegen fühlen, weil sie sich allesamt auf die höhere Wertigkeit der biologischen Reproduktion stützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das führt mich für alle intellektuellen, künstlerischen Menschen zu folgender schmerzlicher Anti-These:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- In der biologischen Reproduktion existieren höhere Freiheitsgrade und damit eine höhere Wertigkeit als in jeder geistigen Schöpfung. Die primitivste Leibgeburt steht auch über der höchsten Kopfgeburt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will es drastischer und schmerzlicher formulieren: zwei Idioten, die sich paaren und Kinder in die Welt setzen, sind innovativer als die Erzeugnisse der grössten menschlichen Genies. Hoffentlich kann mir jemand das Gegenteil beweisen, denn diese Vorstellung ist zu schrecklich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folge davon: alle organisierten Religionen und alle staatlichen Gebilde zielten immer darauf ab die Reproduktion zu kontrollieren, weil aus den Lenden aller Kreatur die einzige Macht und einzige Zukunft enstpringt. Da aber langfristig niemand das Paarungsverhalten und das Paarungsergebnis steuern kann, erwächst in jedem geistig-schöpferischen Menschen die Misanthropie als ohnmächtige Reaktion auf die Überlegenheit derjenigen, die mit ihrem Unterleib regieren...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von diesen Überlegungen ausgehend, lässt sich auch verstehen, warum es Diskrepanzen und Machtkämpfe zwischen den geistigen Eliten eines Staates oder einer Religionsgemeinschaft gibt und den (geistig einfach gestrickten) einfachen Bürgern, Gläubigen. Und ewig tragen die sich bloss reproduzierenden, die grosse Masse, der Pöbel von Rom den Sieg davon. Und noch ein trauriger Gedanke drängt sich mir auf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte der Zivilisation, der grossen Kunstwerke und Machtgebilde, der Prunk von Herrschern und Reichen ist eine ohnmächtige Inszenierung derjenigen, die letztlich über die Natur nicht zu herrschen vermögen, eine Natur, die ihnen stets übergeordnet bleibt und deren kleinerer Teil sie sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Das ist übrigens auch die Tragödie des Agent Smith - der intelligentesten Figur innerhalb der Matrix-Trilogie. Agent Smith versucht die Last seiner menschlichen Herkunft abzuschütteln und sich von diesem "schwitzenden, stinkenden Zoo" zu befreien und scheitert natürlich. Seine geistige Überlegenheit hilft ihm nichts gegenüber der Überlegenheit biologischer Reproduktion. Auch wenn er sich selbst als Programm noch so oft reproduziert - die unterirdisch, katakombisch im Schmutz lebenden Menschen, die blossen Erdferkel besiegen ihn und opfern dafür ihren höchsten Vertreter Neo, der seinerseits symptomatisch sich auch nicht fortpflanzt, da er zu viel denkt und daher nur als grosses Opfer zu gebrauchen ist.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116868905940488501?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116868905940488501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116868905940488501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116868905940488501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116868905940488501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/01/gedanken-ber-die-spitze-der-evolution.html' title='Gedanken über die Spitze der Evolution'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116852378902849007</id><published>2007-01-11T13:31:00.000Z</published><updated>2007-01-13T21:52:37.343Z</updated><title type='text'>Upps - zwei Engel!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1780/3966/1600/661266/%28Engel%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/1780/3966/320/652401/%28Engel%29.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Da habe ich doch die Christen mal wieder schwer beleidigt.&lt;br /&gt;Aber die Schlauesten unter ihnen würden niemals zugeben beleidigt zu sein. Ihr Glaube macht sie über derlei irdische Argumente und Angriffe "erhaben" und selbst wenn nicht - sie würden es niemals zugeben. Den echten, lebendigen, wahren Affekt des Zorns zu hemmen ist ja bei den demütigen Brüdern und Schwestern geradezu ein hohes Gut und gehört zum Handwerk der richtigen Haltung im Alltag von Gläubigen. Eine Kultur wider die Wahrheit und für das Leben...&lt;br /&gt;Aber ich will mich dennoch versöhnlich zeigen und präsentiere hiermit das neueste aus der Werkstatt von &lt;a href="http://www.nowosielska.de"&gt;www.nowosielska.de&lt;/a&gt; - zwei Engel, die von Caravaggio inspiriert  sich von Hubble in den tiefen des Universums vor ansprechender Kulisse aufnehmen liessen.  ;-)&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116852378902849007?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116852378902849007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116852378902849007' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116852378902849007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116852378902849007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2007/01/upps-zwei-engel.html' title='Upps - zwei Engel!'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116706574068105307</id><published>2006-12-25T16:55:00.000Z</published><updated>2006-12-26T05:32:18.780Z</updated><title type='text'>An meine lieben Amateur-Ethiker auch "Christen" genannt...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Oder wie das Stockholm-Syndrom zu Rabbi Jesus kam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Ihr ahnt es vielleicht nur, ihr solltet es aber besser wissen: auch euer Glaube ist von dieser Welt!&lt;br /&gt;Alle Jahre wieder beweihräuchert ihr euch damit selbst, dass "euer" Jesus (auch so eine unzulässige Inbesitzname postmortem), aus einer Ethik, die vormals nur die Liebe zu Verwandten kannte oder zu Stammesbrüdern (-schwestern) eine Ethik der Liebe zu Jedermann machte, selbst eine Liebe zu den Feinden proklamierte...&lt;br /&gt;Ihr solltet wissen: niemand erfindet eine neue Ethik, ohne, dass es eine echte Notwendigkeit gibt neue Wertmaßstäbe an die Prinzipien seines Lebens zu setzen und Prinzipien haben, wie wir wissen, immer den Nutzen, das Leben zu ermöglichen und folglich, wenn sie gut genug sind, auch zu erleichtern. Eine neue Ethik ensteht ganz sicher nicht, um Menschen zu Märtyrern und toten Helden zu machen - sie dient immer der Ermöglichung und Verbesserung von Lebensbedingungen.&lt;br /&gt;Zur Zeit des Herodes waren grosse Teile der jüdischen Bevölkerung verelendet. Die Menschen waren so verzweifelt, dass sie händeringend nach einem Ausweg, einer Linderung ihrer Not suchten, weil der Mensch, wie wir wissen auf den Luxus der Hoffnung, selbst im Elend nicht verzichten kann. Hoffnung ist für Arme wie für Reiche unabdingbare Grundlage aller Motivation.&lt;br /&gt;Wir wissen, dass wenn die Armut gross genug ist, selbst die familiären Bindungen instabil werden und jeder nur noch gegen jeden kämpft und wenn für jeden das Verhungern droht, man niemandem mehr vertrauen kann. Woher kann nun ein Verzweifelter in so einer Situation sich noch motivieren weiter zu machen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Der grösste Teil der Oberschicht von Judäa kollaborierte mit der römischen Besatzungsmacht, um ihre Macht und im Gefolge sicherlich, um einen Resteinfluss auf ihre Heimat, eine Restherrschaft über ihre Landsleute aufrecht zu erhalten.&lt;br /&gt;- Grosse Teile des Volkes hatten also weder Verbündete in ihren eigenen Eliten, die es aus praktischen Erwägungen betrogen, noch durften sie auf Hilfe von ihren Feinden den Römern hoffen&lt;br /&gt;- Trotzdem wollten sie in dieser ausweglosen Situation einen Grund haben zu hoffen, einen Grund haben weiterleben zu wollen, um sich für dieses Weiterleben weitherhin mobilisieren zu können..&lt;br /&gt;- Also produzierten sie ein halbes Jahrhundert lang aus ihren Reihen Messiase, die erschienen, um sie zu erlösen, um ihnen einen Grund zu liefern, selbst in dieser Situation weiter machen zu dürfen. Einer davon war Jesus oder sollte Jesus sein - seine Echtheit ist zweitrangig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Typus wird Jesus immer wahr bleiben. Sein Typus nun hatte die Aufgabe innerhalb seiner Clientel der Verelendeten eine neue Ehtik, eine neue Motivationsgrundlage zu errichten. Wer niemanden mehr neben sich wähnt, auf den er sich verlassen kann - wozu wird ihn seine Verzweiflung, seine letzte Hoffnung treiben? Genau: er wird anfangen seinen Nächsten und sei es sein ärgster Feind zu lieben, um durch das letzte Mittel der Liebe (Besitz oder etwa Bildung gehören ja bekanntlich zur Verhandlungsmasse von Armen nicht.) seine Situation zu erleichtern. Ich nenne das die Anwendung des Stockholm-Syndroms auf ein ganzes Volk und weil es auf vielfache Weise auch auf viele andere Völker innerhalb des Römischen Imperiums zutraf,  konnte diese Ethik der Ärmsten und Elenden sich im ganzen Imperium durchsetzen.&lt;br /&gt;In ähnlicher Weise ist es vielleicht mit den Deutschen nach dem 2en Weltkrieg geschehen, die in der Stunde Null auch ihre jeweilige "Liebe" zu ihren ehemaligen Feinden und deren Kultur entdeckten. Seitdem schleppt sich das deutsche Geisteswesen mit geborgten Werten mehr schlecht als recht durch tiefe Täler kulturellen Mittelmasses, da man dort, wo man nichts eigenes verfolgt mit denen, die es ihr eigenes nennen, nicht konkurrieren kann und im seltensten Fall zu reüssieren weiss.&lt;br /&gt;Was mir nicht gefällt: dieser verdammte Wille des Menschen sich in der unmöglichsten Situation die passende Ethik zu erschaffen, um weiter zu leben und das ist immer ein Wille sich etwas vorzumachen, sich die Realität zurecht zu lügen, weil sich selbst auf einer Lüge komfortabler schlafen lässt als auf der beruhigensten Wahrheit.&lt;br /&gt;Die Wahrheit ist: es gibt keinen Grund und damit auch keine Notwendigkeit, dass das Leben existiert und dass es entstanden ist.&lt;br /&gt;Folglich ist die Lüge: das Leben selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116706574068105307?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116706574068105307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116706574068105307' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116706574068105307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116706574068105307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2006/12/meine-lieben-amateur-ethiker-auch.html' title='An meine lieben Amateur-Ethiker auch &quot;Christen&quot; genannt...'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116335283363812186</id><published>2006-11-12T16:28:00.000Z</published><updated>2007-01-24T01:08:27.483Z</updated><title type='text'>Versuchen wir mal was Neues!</title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Die Menschheit hat vielleicht lang genug, vielleicht schon zu lange Bodenschätze ausgebeutet, das Erdreich umgepflügt, Flüsse zu Tode gestaut und die grässlichsten Kraftwerke errichtet. Darf ich vielleicht an dieser unbedeutenden Stelle ein paar Vorschläge zum Thema Energie und Verkehr machen? Ein Großteil geopolitischer Probleme basiert meines Wissens auf dem Grundproblem, dass die Bodenschätze und damit Energieträger wie Öl und Gas auf den Territorien einiger weniger Nationen liegen, was wiederum geradezu groteske, lächerliche und ausserordentlich selbstzerstörerische militärische Konflikte in gewohnter Regelmässikeit provoziert. Die Menschen könnten all diesem barbarischen Mist entfliehen, wenn sie nur an Energie herankämen, die unabhängig vom jeweiligen Territorium wäre. Die Probleme auch der internationalen Politik können nicht durch die Politik selbst gelöst werden. Ein Problem kann erst dann gelöst werden, wenn die Quelle seines Ursprungs beseitigt ist. Wenn jedes Land an Energie gelangen kann, ohne Einfluss und Macht auf das Territorium eines anderen Landes ausüben zu müssen, wenn also die territoriale Karte unbedeutend genug geworden ist im machtpolitischen Ringen, dann ist auch der Großteil dieses Ringens erledigt. Hier sind nun meine Vorschläge:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ol style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;li&gt;Ich schlage den Bau von mehreren grossen stationären Windenergiekraftwerken vor, die den in der oberen Troposphäre wehenden Jet Stream ausnutzen. Es müsste möglich sein von einer Basistation aus Generatoren durch Luftschifftechnik in den Jet Stream zu bringen und dann die 200-500km/h Windgeschwindigkeit, die zudem oft ganzjährig konstant gegeben ist, auszunutzen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ebenso müsste es technisch bereits möglich sein mobile Kraftwerke zu konstruieren, denen es gelingt aus Wirbelstürmen und anderen atmosphärischen Phänomenen in Bodennähe Energie zu gewinnen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Warum sollte man nicht auch die ozeanischen Ströme, wie zum Beispiel den Golfstrom, zur Energiegewinnung nutzen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Statt die Bemühungen der Wissenschaft völlig unpraktikabel zur Prophezeiungskunst von Vulkaneruptionen einzusetzen, könnte man auch den aktiven Vulkanismus unter Einsatz von Robotertechnik zur Energiegewinnung nutzen.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;An Stelle des zunehmenden Flugverkehrs könnte man Menschen durch magnetisch angetriebene Passagierkapseln in fast-Vakuum-Röhren quer durch die Kontinente schiessen - genauso schnell wie durch die Flugzeuge, aber dafür sicherer und sparsamer aus der Sicht des Energieverbrauchs und der Kosten.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Sollte auch nur ein Teil meiner Vorschläge umsetzbar sein, dann sollten wir sie verwirklichen. Freilich ist der Widerstand derjenigen Lobbies gewiss, die ihre Hand über den bisher erschlossenen Energiereserven und den dazu gehörenden "Regierungen" unseres Planeten halten. Aber besser beschneiden wir die Macht der Energiekonzerne, statt uns für Öl und Gas umbringen zu lassen, von der gigantischen Korruptionsblase ganz zu schweigen. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116335283363812186?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116335283363812186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116335283363812186' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116335283363812186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116335283363812186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2006/11/versuchen-wir-mal-was-neues.html' title='Versuchen wir mal was Neues!'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116238477084638657</id><published>2006-11-01T12:21:00.000Z</published><updated>2006-11-01T17:35:40.876Z</updated><title type='text'>Endlich - mutige Atheisten!</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify;font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nachdem ich dem SPIEGEL für längere Zeit fast abgeschworen hatte, sehe ich mich nun wieder mit ihm versöhnt, weil offensichtlich doch gelegentlich spannende gesellschaftliche Entwicklungen in diesem kulturpolitischen Magazin ihr Forum finden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Im Spiegel der letzen Woche &lt;a href="http://service.spiegel.de/digas/servlet/find?wo=archiv&amp;S=Gl%FCcklicher+ohne+Gott&amp;amp;Senden.x=0&amp;Senden.y=0&amp;amp;ATTRLIST=t&amp;SD=1"&gt;(&lt;/a&gt;&lt;a href="http://service.spiegel.de/digas/servlet/find?wo=archiv&amp;amp;S=Gl%FCcklicher+ohne+Gott&amp;Senden.x=0&amp;amp;Senden.y=0&amp;ATTRLIST=t&amp;amp;SD=1"&gt;&lt;span class="s1b"&gt;DER SPIEGEL, 43/2006 - 23.10.2006)&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; fand ich folgenden interessanten Artikel über den religiösen Unfug, der immernoch verbreitet wird, und seine unterschätzten verhängnisvollen Konsequenzen weltweit. Darin gibt es zwei sehr interessante Literaturhinweise amerikanischer Evolutionsbiologen. Hiermit will ich nun auf den Spiegelartikel hinweisen und die atheistische Literatur, die uns endlich ein Licht sein kann und uns Hoffnung gibt aus den düsteren Schatten, die die Institutionen des Aberglaubens der Weltkirchen immernoch verbreiten, treten zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Der Spiegel:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" class="s1b-red" &gt;"KULTURKAMPF&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span class="s1b-red"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;: Glücklicher ohne Gott&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-family: arial;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p  style="text-align: justify;font-family:times new roman;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span class="s1b-red"  style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="s1"  style="font-size:100%;"&gt;In dem Christenstaat USA bilden Atheisten inzwischen eine geächtete Minderheit. Doch nun wehren sich Evolutionsbiologen und wollen den Menschen den Glauben austreiben. Ihre These: Religionen sind das eigentliche Übel unserer Zeit."&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="font-family: arial; text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" lang="EN-GB" &gt;&lt;a href="http://amazon.de/s/ref=nb_ss_w/303-3323273-0446651?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&amp;url=search-alias%3Denglish-books&amp;amp;field-keywords=Sam+Harris&amp;Go.x=0&amp;amp;Go.y=0&amp;Go=Go"&gt;Sam Harris&lt;/a&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" lang="EN-GB" &gt;The End Of Faith (Das Ende des Glaubens)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  class="MsoNormal" style="font-family:times new roman;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" lang="EN-GB" &gt;Letter to a christian Nation (Brief an eine christliche Nation)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://amazon.de/s/ref=nb_ss_/303-3323273-0446651?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&amp;url=search-alias%3Denglish-books&amp;amp;field-keywords=Richard+Dawkins&amp;Go.x=10&amp;amp;Go.y=7&amp;Go=Go"&gt;Richard Dawkins&lt;/a&gt;:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;The God Delusion (Die Wahnvorstellung von Gott)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es spricht nicht gerade für den deutschen Buchhandel und nicht gerade für die deutsche öffentliche Kultur, dass diese beiden Schriften noch nicht in Übersetzung vorliegen!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116238477084638657?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116238477084638657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116238477084638657' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116238477084638657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116238477084638657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2006/11/endlich-mutige-atheisten.html' title='Endlich - mutige Atheisten!'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116238257241736226</id><published>2006-11-01T11:53:00.000Z</published><updated>2006-11-01T12:13:04.903Z</updated><title type='text'>Musikalische Scheinschwangerschaften</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Anne-Sophie Mutter oder die musizierende Blumenvase&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Seit einigen Monaten schon quält uns Anne-Sophie Mutter mit ihrer ganz persönlichen Mozartiade oder sollte ich besser sagen: ihrer Mozart Tirade!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Sie quält uns mit interpretatorischen Harmlosigkeiten und erzählten musikhistorischen Banalitäten, die nichts von ihrer Faszination einbüssen – vorausgesetzt wir stehen auf A.S. Mutter. Sie – ganz im Mittelpunkt – ihrer Eingebildetheit und schonungslosen Selbststilisierung präsentiert uns ihre jeweils neuesten Konzertroben und wackelt auf und ab mit dem Dackelblick einer musikalischen Kennerin inmitten ihres ihr ergebenen Orchesters. Ganz ohne Frage geht sie schwanger mit der Vorstellung sie könnte endlich aus dem Schatten der Dirigenten treten und endlich alles selbst bestimmen. So spricht sie mit dem Unterton des Bekenntnisses von der „Tragik“ in der Musik Mozarts und fidelt daraufhin im Metrum und der „Leidenschaft“ eines Automaten. Doch um das Tragische glaubhaft wiederzugeben, braucht man eigene tragische Erfahrungen. Hatte A.S. Mutter wirkliche eigene Erfahrungen? Ihr Leben lang war sie umgeben von Vaterfiguren und auch ihre Lebenspartner waren Vaterfiguren – so war sie vielleicht ein wenig zu sehr abgeschirmt von der Wirklichkeit des Alltags und auch die ungeheuere Selbstdisziplin in der Praxis des Musizierens kann die Ausbildung und Entwicklung der Leidenschaften im menschlichen Miteinander nicht ersetzen. Ein Teil der natürlichen Tragik des Lebens scheint mir deshalb in ihrem musikalischen Spiel zu fehlen – allen ihren Bekenntnissen zum Tragischen und Leidenschaftlichen in der Musik zum Trotz.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116238257241736226?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116238257241736226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116238257241736226' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116238257241736226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116238257241736226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2006/11/musikalische-scheinschwangerschaften.html' title='Musikalische Scheinschwangerschaften'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116198572447848513</id><published>2006-10-27T21:45:00.000Z</published><updated>2006-10-27T22:38:47.743Z</updated><title type='text'>Neues von der akademischen "Elite" Deutschlands</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/1780/3966/1600/IS250-195.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1780/3966/320/IS250-195.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kritik der Ketten-Email „Mit Liebe ist alles moeglich.“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Du musst diese Mail an 10 Leute schicken, vergiss es nicht!!! Glück braucht jeder Mensch. Wenn dich jemand mag oder liebt wird er alles tun, um dir in jeder Situation zu helfen! Wenn du diese Mail an 10 liebe Menschen schickst, wird dir heute um 22:00 Uhr etwas Gutes widerfahren und in 4 Tagen erfährst Du wer dich liebt!"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Mehr will ich daraus nicht zitieren - schliesslich will ich den Schund nicht noch weiter verbreiten...)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Warum 22:00 Uhr und nicht 22:02 Uhr?&lt;br /&gt;Warum 4 und nicht 3 Tage?&lt;br /&gt;Warum 10 und nicht 11 Leute?&lt;br /&gt;Warum glauben die Menschen, dass das Gute immer von den Guten kommt?&lt;br /&gt;Warum glauben die Menschen, dass das Glück eine einfache Erfüllung eines Wunsches ist?&lt;br /&gt;Warum glauben die Menschen, dass alle ihre Probleme sich lösen lassen, einzig und allein indem sie jemanden finden, der sie liebt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie oberflächlich und primitiv seid ihr alle zusammen, die ihr diese Email vermehrt und weiterschickt vom einen zum anderen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bestandteile der Email sind so pseudo-christlich und genau aus diesem Grund, wenn wir das Christentum als eine Pseudokultur der „heiligen Lüge“ (wie jede andere Religion übrigens auch) begreifen, echt christlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1.&lt;/strong&gt; Symbolismus mit dem ältesten und archaischten Mittel, mit Mengen und Zahlen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2.&lt;/strong&gt; Gebrauch der grossen Bedeutungen, ohne aber diese zu begreifen: Freundschaft, Liebe, Glück&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3.&lt;/strong&gt; Das Versprechen der Freiheit, aber wenn wir uns nicht so verhalten, wie man uns empfiehlt, dann erwarten uns diverse Strafen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;1.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; Wir dienem dem, was wir nicht verstehen – das ist die Basis jeder Mythologie. Schon die vorsokratischen Philosophen im 5. u. 6.Jh. v.u.Z. hatten sie überwunden, doch ihr kümmert euch noch um Zahlenmagie: 22:00 Uhr, 10 sec, 4 Tage. Hattet ihr etwa statt Mathematik-Unterricht Zahlenmystik in der Schule? Wir dienen also denen, die unsere Wünsche, Ängste, die wir alle haben und nach deren Lösung wir suchen, organisieren. Es gibt also die Händler mit einfachen Lösungen – die Ideologen aller politischen und religiösen Bewegungen. Den meisten genügen die einfachen, die mit einfacher Arithmetik abzählbaren, epiphanen (sichtbaren) „Lösungen“ und für diese zahlen wir das meiste. Der grösste Teil des Konsums fällt in diese unmögliche Kategorie. Zählbares Geld und unzählbare gesellschaftige Anerkennung schenken wir den Händlern, die sich professionell und substanziell mit unseren Fragen (an das Leben) beschäftigen. Es ist euer Recht zu unterstützen, wen immer ihr wollt, aber beschwert euch im nachhinein nicht, wenn ihr mit Abgaben und Steuern gemolken werdet, die ihr nicht versteht und nicht wollt. Beschwert euch nicht, wenn es Gesetze gibt zum Wohle weniger und nicht vieler. Beschwert euch nicht, wenn sie euch zum töten schicken zum Wohle des Erdöls und anderer gesellschaftlicher Güter. Ihr habt natürlich auch die Wahl zu sagen: zum Teufel (und den Teufel selbst zum Teufel) mit den fertigen und einfachen Lösungen, in den Müll soll jede Email der gemeinsamen Hoffnung und des gemeinsamen Glaubens an irgendetwas und lasst uns jeder einzelne für sich herausfinden, welche Gedanken und welche Taten die richtigen in seinem, im eigenen Leben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;2.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; Die Freundschaft, also die gemeinsame Basis zweier Menschen, die sich verstehen und unterstützen hat einige Voraussetzungen. Die wichtigste Voraussetzung: das Interesse für den anderen, die Persönlichkeit des anderen ist in dieser Email nicht vorhanden. Was ist für die Freundschaft zu einem Menschen getan, wenn ich ihm eine Email schicke, die von einem unbekannten geschrieben worden ist? Erst Recht verrate ich damit die fundamentale Gleichgültigkeit für das Leben und Denken desjenigen, an den ich die Pseudo-Nachricht sende, da ich aus ausschliesslich egozentrischen Absichten, die mich als unreif und unwürdig der Freundschaft ausweisen, handle indem ich ihm einen Text schicke, der nichts persönliches von mir oder ihm enthällt.&lt;br /&gt;Hier ist also der Beweis, dass zumindest derjenige, der diese Email verfasst hat, keine Ahnung von der Freundschaft hatte, die Bedeutung und die Substanz, die Praxis der Freundschaft nicht verstanden hatte. Er wollte einfach Freundschaft und Glück und Liebe und ich weiss nicht was er noch alles wollte, wie jemand, der im Supermarkt Werte zu kaufen sucht, Werte, die er nicht versteht und auf diese Weise unweigerlich enttäuscht werden wird, ganz gleich was er in seinen Einkaufskorb hineinlegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;3.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; Es gibt Menschen, die es bereits als Strafe betrachten, dass sie gezwungen sind jeden Tag zu essen und zu trinken, aufzustehen und zu arbeiten jeden Tag. Für andere fühlen sich wiederum manche Gefühle wie eine Strafe an, für andere manche Gedanken oder alle Arten von Gedanken. Betrachten wir es recht und gut, dann erkennen wir, dass die Strafen die negativen Bilder unserer Lüste, und zu befriedigenden Bedürfnisse darstellen und daher unvermeidlich sind. Es wird sich immer irgendjemand finden, der uns für eine bestimmte Lust zu bestrafen sucht, nur weil er sie nicht mit uns teilt, nur weil er ihr negatives Bild besitzt, das ihn als Strafenden auf den Plan ruft. Meistens sogar bestrafen wir uns selbst, wenn die Befriedigung einer bestimmten Lust ausbleibt. Was ist also das Wesen der Strafe? Das Vorhandensein eines Mangels oder die Einbildung eines Mangels, zuweilen die blosse Ahnung, dass etwas fehlt... Selbstredend, dass bestimmte Handlungen auch fehlen können. Wenn mir und euch in dieser Email also mit Unglück gedroht wird, falls wir ihre weitere Verbreitung nicht befolgen, dann ist das wohl so als ob man mir mit einer Erkenntnis droht. Mich bedrohen aber keine Erkenntnisse – ausser vielleicht die Erkenntnis eigener Dummheit. Ausserdem nimmt mir jede weitere Erkenntnis die Angst. Und ich habe keine Angst, wenn ich erkenne, dass in einem Schreiben von Liebe und Freundschaft die Rede ist und gleichzeitig ich gezwungen sein soll Regeln zu befolgen, die nichts mit Liebe und Freundschaft zu tun haben. Ausser vielleicht: es kommt dem Verfasser nur auf eine diffuse Verbreitung eines kollektiven Regelwerks an und nicht auf seinen praktischen Sinn. Diese Mail wurde am Ende für die Orientierungslosesten unter den Orientierungslosen geschrieben, denen jede Regel, sei sie noch so widersprüchlich und unsinnig, Recht ist, weil sie haltlos im Datenstrohm unseres Zeitalters treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Statt also Angst durch diese Email zu bekommen, oder gar sie verbreiten zu wollen oder zu müssen, kommen mir ein paar&lt;br /&gt;schöne Paradoxien in den Sinn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was geschieht, wenn genau das entgegengesetzte Verhalten das Glück bringt, das gute Geschehen? Zum Beispiel: Lies die Email und schicke sie an niemandem weiter! Halte sie geheim! Oder: gehe in den Zoo und predige sie den Vögeln und den Affen. Oder: Drucke sie aus und falte aus dem Papier einen Flieger der Hoffnung... Wo gibt es eine Regel, die auch nur eine dieser möglichen Nutzungsformen dieser Email verbietet oder verhindert? Findet sich vielleicht diese Regel an den Grenzen der Fantasie derer, die diese Email verschicken?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich empfehle euch eure Fantasie nicht zu zerstören und zu vernachlässigen, indem ihr diese monotonen automatischen Handlungen auf der Arbeit oder in euerer Freizeit im Internet ausführt. Die automatischen Handlungen haben nur einen einzigen Sinn: sie helfen dem Gehirn sich vom vielen Denken zu erholen, aber meine Lieben - ihr müsst noch eine lange Weile nachdenken, bevor ihr auch nur wagen dürft euch so viele automatische Handlungen zu gönnen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habt ihr meinen Humor verstanden?&lt;br /&gt;Ich hoffe es für euch.&lt;br /&gt;Aber vielleicht seid ihr alle bis auf den Schöpfer der „Mit Liebe ist alles möglich“-mail unschuldig an ihrer Verbreitung und sie hat sich automatisch verschickt. Dann darf ich mich vielleicht wegen meiner philosophischen Banalitäten bei euch entschuldigen?&lt;br /&gt;Eins dürfte aber selbst den Begriffsstutzigsten von euch klar geworden sein: mit ein paar Mausklicks erreicht man gar nichts.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116198572447848513?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116198572447848513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116198572447848513' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116198572447848513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116198572447848513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2006/10/neues-von-der-akademischen-elite.html' title='Neues von der akademischen &quot;Elite&quot; Deutschlands'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116017478669325641</id><published>2006-10-06T22:45:00.000Z</published><updated>2006-11-23T22:02:31.460Z</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="FONT-WEIGHT: bold"&gt;Die nackte Wahrheit über die 80er Jahre&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soll ich euch etwas über die 80er Jahre des 20en Jahrhunderts erzählen? Sie bestanden aus einer Unmenge schlechtem Sex und einer Unzahl von schlecht frisierten und universell geschmacklosen Idioten und Idiotinnen, die ständig über Beziehungen sprachen, während sie das Denken simulierten. Ich weiss wovon ich spreche. Ich war deren Beichtvater. Sie haben mir alles erzählt. Ich habe es überall bestätigt gefunden, ob sie es sagten oder verschämt verschwiegen – mir ist nichts entgangen.&lt;br /&gt;Hinter der Fröhlichkeit, hinter der Nachdenklichkeit, hinter der esoterischen Frömmigkeit erblickte ich immer wieder das Nichts. Tausend Idioten mit einer Million Masken und sie hatten nie genug Masken, nie genug Hinterhöfe und Kellerräume, in denen sie die Wahrheit über sich verstecken konnten, um sich im grellsten Tageslicht ihre Lügen zu präsentieren. Und wie gesagt – sie haben mir alles gestanden. Ich habe direkt in ihre emotionalen Abgründe geschaut. Hinter dem unaufhörlichen Redeschwall ihrer überfärbten, verfärbten, ausgefransten Worte und Begriffe fühlte ich eine Erschütterung. Mir war als bebte mein Universum, als würden mir meine Gedanken, vor meinen Augen vernichtet durch eine verwöhnte und verdorbene Brut von zwei bis drei Generationen vor und nach mir.&lt;br /&gt;Sie sprachen von Schönheit über die sie nichts wussten. Sie wagten lauter unmögliche und unsinnige Urteile über Kunst, Kultur und den Geist ohne Kriterien für ihre Urteile zu besitzen. Gnade den Kindern, die diese Menschen geboren haben. Und wenn diese Kinder diese Zeilen je zu Gesicht bekommen, dann sollen sie sie besser verbrennen – das rate ich ihnen. Lesen sie sie doch, dann wird ihnen ihre Existenz nicht mehr schmecken, denn ich werde ihnen mit jedem Wort beibringen Ekel und Abscheu über ihre Herkunft zu empfinden.&lt;br /&gt;Ihre Eltern – sie ahnten nichts von den Ideen und den angeblichen Visionen, die sie hatten und wussten noch weniger über die Ursachen ihrer Gedanken und Handlungen und bildeten sich ein verantwortlich sein zu können, für sich, für andere und für die ganze Welt. Überall flogen die Feuerwerksblumen in die Luft und überall sah man sprühende Höhepunkte der Gutgläubigkeit, Scheinheiligkeit, der dümmsten Heuchelei von Menschen, die nicht einmal wussten ob sie lügen oder nicht.&lt;br /&gt;Gierig waren sie – das war ihre höchste und offensichtlichste Tugend. Gierig nach Grösse, nach Zukunft, nach Sex und sie bildeten sich allen Ernstes ein, Macher und Gestalter und Entwickler der Menschheit zu sein, während sie ihre unkontrollierbare Gier mühevoll durch wohl-klingende Worte zu verbergen suchten. Dabei befanden sie sich in der höchst peinlichen Situation von gut genährten Proleten, denen eine Bibliothek und die grössten Kunstschätze der Menschheit über Nacht zum Geschenk gemacht wurden und die jetzt verzweifelt versuchen damit irgend etwas anzufangen.&lt;br /&gt;Aber wieso beschränke ich mich auf die 80er Jahre – besser wäre es ich nehme die ganze zweite Hälfte des 20en Jahrhunderts in meine Abrechnung hinein. Das waren 50 verlorene Jahre für die Kunst, für den Geist, für jeden Anspruch auf die Ehre zu einer bedeutenden Zivilisation zu gehören.&lt;br /&gt;Ich sehe sie, wie sie ihre kleinen und grossen Ärschchen in den Diskos und Parties wackeln. Ich sehe sie mit ihrem entsetzlichen bunten Fummeln an ihren trainierten Körpern, dem Glitter auf Backen und in den Haaren, geschminkt wie ein Haufen betrunkener Komödianten durch Wohnungen, Straßen und Städten torkeln, wie sie als Touristen den ganzen Globus nerven und von einer künstlerischen Moderne, einer religiösen Ökumene schwafeln, dass alle Heiligen sich am liebsten noch einmal opfern würden – wenn es denn einen Sinn gehabt hätte. Sie waren dumm und sie waren wollüstig. Sie waren naiv und belesen – damit ergab sich das Verhängnis einer fundamentalen Selbsttäuschung. Sie machten alles mögliche, ohne in der Lage zu sein alles mögliche auch zu verstehen. Sie selbst waren lauter personifizierte Verschwendungen von Kraft, von menschlichem Potential. Also kam es, wie es kommen musste: sie betrieben den Ausverkauf iherer eigenen Kultur. Sie setzten Diktaturen in ärmeren Ländern ein, um ihre Demokratien im Westen gegen den Kommunismus zu stärken. Sie erhoben pathologische Schwachköpfe wie Beus auf dieselbe Stufe wie Michelangelo. Sie erfanden schlichte Melodien, die jedes Volkslied beleidigen und verglichen ihre Musik mit der von Bach oder Beethoven. Der Exzess der Gewalt von zwei Weltkriegen hatte den Exzess an menschlicher Dummheit zur Folge.&lt;br /&gt;Ich begrüsse euch, ihr neuen Europäer, ihr Überlebenden eueres eigenen Infernos! Glaubt ihr, das ihr auserwählt wurdet und deswegen überlebt habt? Glaubt ihr, dass die besseren, fähigeren von euch überlebt haben?&lt;br /&gt;Alles was fühlen konnte und leben wollte, aber unter diesen apokalyptischen Umständen nicht konnte, ist verreckt und ihr seid nur der Rest, der dumme Rest, der grob genug fühlte, feige genug sich verstecken konnte, der anspruchslos genug in eine neue Zukunft aufzubrechen bereit war. Seid stolz, wenn ihr noch stolz sein könnt. Aber ihr sollt wissen und aus meinem Munde erfahren wie wertlos ihr seid! Versucht es vor euch zu verbergen. Versucht es zu verstecken. Und trotzdem wird der Gestank euerer Dummheit aus jeder Poore dringen. Eure medialen Organe, die sich wie die Tentakeln einer riesigen Krake um den Planeten schlingen und sich an ihm festsaugen – sie erzählen die Geschichte eures Verfalls. Ihr hofft die Erde und die Völker zu umarmen, aber euere Umarmung ist auch eine Lüge – in Wahrheit ist sie ein Würgegriff, der dem Griff eines ertrinkenden zum Erschrecken ähnlich sieht.&lt;br /&gt;Käfige brauchen Menschen, die die Freiheit kennen. Doch ihr wart nicht einmal eines Käfigs würdig. Ihr habt euch den ganzen Planeten einverleibt und wundert euch, wo euere Hoffnungen und euere Ideale geblieben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kehren wir von der Totalen zur Misere eines Indivduums zurück. Ich sehe ein Seelchen von euch in der Ecke eines Sofas sitzen. Ich sehe euch eine schüchterne Unterhaltung führen über dieses und jenes. Das Gespräch handelt einmal auch von der Politik und alles, was sich in euren Köpfchen regt ist Verblüffung und eine dumme Frage: „Aber dürfen die das?“ Als ob es euerer Erlaubnis bedürfe, damit irgendetwas geschieht, als hätte euere Meinung, euer Wesen Gewicht in der Welt – ihr loosen Blätter im Herbst der Menschheit. Euer Wichtigtun korrespondiert aufs köstlichste mit euerer einfältigsten Ohnmacht.&lt;br /&gt;Ihr trennt euren Müll und wollt die Natur retten, aber nur für euch, denn zugleich trennen euere Regierungen den Rest der Menschheit zwischen nützlich und unnützlich. Ihr kleinen harmlosen Parasiten schwafelt von Ehrlichkeit und Moral und kauft euch an der nächsten Ecke eine Versicherung gegen das Unrecht euerer eigenen Existenz, klammheimlich und kleinmütig hoffend von Zweifeln und Anklagen verschont zu werden. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116017478669325641?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116017478669325641/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116017478669325641' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116017478669325641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116017478669325641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2006/10/die-nackte-wahrheit-ber-die-80er-jahre.html' title=''/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-35612497.post-116015625330212828</id><published>2006-10-06T17:36:00.000Z</published><updated>2006-10-06T22:08:45.623Z</updated><title type='text'>Wiedereintritt in die Atmosphäre</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/1780/3966/1600/161-7-020.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/1780/3966/320/161-7-020.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Glühende Worte... einst hatten Worte Farbe, Rhythmus und Melodie.&lt;br /&gt;Das einzige, was heute glüht sind Schutzschilder von Weltraumfähren und die geschmolzenen Erze in unseren Hochöfen weltweit. Belausche ich aber meinen Nachbar oder irgendeinen Bekannten nach einem glühenden Wort höre ich meist ein langes Nichts. Mir fehlt die Musik in der Sprache und eine Sprache in der Musik.&lt;br /&gt;Die Extremfälle unter meinen Bekannten und Freunden und diese Extremfälle sind mir die liebsten sind geradezu menschliche Meisterwerke in zwei fundamental entgegengesetzte Richtungen: sie ergeben Zerreisspunkte zwischen vollkommener Anpassung und vollkommener Abkehr. Natürlich ist die Anpassung am sichtbarsten und der Widerstand, die Abkehr ist höchstens zwischen den Zeilen zu lesen, kommt allenfalls in brillianten Formulierungen aus dem Off. Aus diesem Off werde ich mich nun regelmäßig melden, um die allzu gefällig wiederkehrenden Raumfähren zurück in die Dunkelheit des Universums zu schicken...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/35612497-116015625330212828?l=theodosiosntouvalis.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/feeds/116015625330212828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=35612497&amp;postID=116015625330212828' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116015625330212828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/35612497/posts/default/116015625330212828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://theodosiosntouvalis.blogspot.com/2006/10/wiedereintritt-in-die-atmosphre.html' title='Wiedereintritt in die Atmosphäre'/><author><name>Teos</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13278032638258583904</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
